Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Schleuse Friedenthal wird neu gebaut - Absichtserklärung unterzeichnet

Ausgabejahr 2017
Datum 06.12.2017

Der Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte und der Bürgermeister der Stadt Oranienburg Hans-Joachim Laesicke und haben heute in Oranienburg die Absichtserklärung für den Neubau der Schleuse Friedenthal in Oranienburg unterzeichnet.


Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt:
„Mit dem Neubau der kriegszerstörten Schleuse Friedenthal wird der Ruppiner Kanal wieder an die Oranienburger Havel angebunden. Damit fördern wir aktiv den Wassertourismus in dieser attraktiven Region. Das ist eine beispielhafte Maßnahme für die gelungene Umsetzung des Wassertourismuskonzeptes des Bundesverkehrsministeriums.“

Ziel ist es, auch in den benachbarten Wassertourismusrevieren zu ähnlich positiven Lösungen für die Regionen zu kommen.

Der Bund wird den Wiederaufbau der Schleuse Friedenthal von der Planung bis zur Fertigstellung mit 50 Prozent der Gesamtkosten unterstützen. Grundlage ist ein Haushaltsvermerk zum Bundeshaushaltsgesetz.
Als neue Eigentümerin des Schleusengrundstücks will die Stadt Oranienburg mit dem Wiederaufbau der Schleuse und der Vorhafenbereiche die derzeit unterbrochene Verbindung wieder herstellen.

Die Verhandlungen zwischen der Stadt Oranienburg und der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes laufen seit 2015 in sehr konstruktiver Atmosphäre.
Seit den 1990er Jahren ist auf den brandenburgischen Wasserwegen ein starker Anstieg beim Wassertourismus und Wassersport zu verzeichnen.