Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Zeitplan bei der Oströhre des Rendsburger Kanaltunnels verschiebt sich – Baufirma im Verzug

Ausgabejahr 2016
Datum 28.01.2016

Entgegen wiederholter Zusagen hat die mit den Arbeiten in der Oströhre des Rendsburger Kanaltunnels beauftragte Baufirma den vereinbarten Termin zur Fertigstellung der wesentlichen Installations-arbeiten nicht gehalten. Die Firma hatte zugesichert bis zum Ende des Jahres 2015 die Betriebs- und Elektrotechnik soweit fertig zu installieren, so dass anschließend direkt mit der Prüfung der Systeme hätte begonnen werden können. Stattdessen kommt es nach aktuellen Angaben der Baufirma zu einer Verzögerung der Arbeiten um mehrere Wochen. Damit verschieben sich auch die ab Januar 2016 vorgesehenen technischen Erprobungen.

Prof. Dr.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt:
„Die aktuelle Verzögerung kommt für uns völlig unerwartet und ist nicht tolerierbar. Wir haben die Baufirma schriftlich gemahnt und aufgefordert, die Arbeiten unverzüglich zu Ende zu bringen. Sie muss zügig einen verlässlichen Termin für die Inbetriebnahme der Oströhre nennen.“

Sönke Meesenburg, Leiter der Planungsgruppe Ausbau Nord-Ostsee-Kanal: „Es ist weiterhin unser Ziel, den Rendsburger Straßentunnel so schnell wie möglich für den Verkehr freizugeben und zusätzliche Belastungen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten.“

Die Sanierungsarbeiten in der Weströhre beginnen sobald ein fortgeschriebener Vertrag und ein verlässlicher Bauzeitenplan vorliegen. Die Erkenntnisse aus der Oströhre fließen in die Planungen ein. Diesbezüglich laufen die Gespräche mit der Firma konstruktiv.

Die Fertigstellung der Weströhre des Rendsburger Tunnels im Jahr 2018 ist aus heutiger Sicht weiterhin möglich.