Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Hohe Wasserstände – Auswirkungen auf die Schifffahrt

Datum 02.02.2021

Das Überschreiten etlicher Hochwassermarken an den Pegeln der deutschen Flüsse hat derzeit u.a. an Rhein und Mosel Auswirkungen auf die Schifffahrt.
Für jeden unserer Pegel gelten bestimmte Hochwassermarken, die das Verkehrsgeschehen beeinflussen.
Ist beispielsweise die Hochwassermarke I überschritten, müssen Schiffe ihre Geschwindigkeit drosseln, im mittleren Bereich der Fahrrinne fahren und verbindlich den Sprechfunk nutzen.
Wird die Hochwassermarke II erreicht oder überschritten, wird die Schifffahrt im jeweiligen Streckenabschnitt eingestellt.

Hochwasser Rhein mit Revierzentrale, im Hintergrund ist die Revierzentrale zu sehen Hochwasser Rhein mit Revierzentrale Hochwasser Rhein mit Revierzentrale Quelle: wsv.de

Sobald die Hochwassermarke I erreicht ist, stehen unsere Beschäftigten in der Revierzentrale verstärkt im Kontakt mit den Schiffsführern, um diese auf die geänderten Verkehrsregeln hinzuweisen.
Mit der Hochwassermarke II wird die Schifffahrt von der Revierzentrale aufgefordert, einen Liegeplatz aufzusuchen. Darüber gibt es regelmäßig Informationen zu den Entwicklungen der Wasserstände.
Zu unseren Aufgaben zählt auch das Bergen von Treibgut sofern es die Schifffahrt gefährdet. Mit diesem System gewährleisten wir maximale Sicherheit für die Schifffahrt.

Bild: Geborgenes Treibgut z . B. Baumstämme Geborgenes Treibgut Geborgenes Treibgut Quelle: wsv.de