Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

BMVI-Regionalkonferenz „Wasserstraßen im Ruhrgebiet

Datum 28.05.2019

Ferlemann: Gemeinsam für eine moderne und effiziente Binnenschifffahrt im Ruhrgebiet

Regionalkonferenz Ruhrgebiet Regionalkonferenz Ruhrgebiet Dr. Arndt Glowacki, Dirk Gemmer, Prof. Dipl.-Ing. Thomas Schlipköther, Sts Dr. Dipl.-Ing. Hendrik Schulte, Dr. Antje Grobe, PSts Enak Ferlemann, Prof. Dr. Dipl.-Ing. Hans-Heinrich Witte, Frank Wittig

447 Kilometer Schifffahrtskanäle – die Wasserstraßen im Ruhrgebiet zählen zu den bedeutendsten Verkehrsachsen für Industrie und Schifffahrt in Deutschland. Wie das System Häfen-Industrie-Logistik zukünftig noch besser funktionieren kann, haben die Teilnehmer der BMVI-Regionalkonferenz „Wasserstraßen im Ruhrgebiet“ diskutiert. Die Veranstaltung fand am heutigen Dienstag in Duisburg mit mehr als 100 Vertretern aus Politik, Kommunen, Verbänden, Schifffahrt, Logistik, Gewerbe und Industrie statt.

Enak Ferlemann, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundes-minister für Verkehr und digitale Infrastruktur: „Klar ist: Die Zuverlässigkeit der Binnenwasserstraßen steht für uns an oberster Stelle. Nur so können Industrie und Binnenschifffahrt sicher planen. Wir schaffen jetzt die erforderlichen Rahmenbedingungen und stellen ein zusätzliches Planungsteam auf, das sich ausschließlich gezielt um die prioritären Projekte an den westdeutschen Kanälen kümmert. Wir nutzen alle Möglichkeiten, um Projekte zu beschleunigen – wie zum Beispiel Maßnahmengesetze, mit denen schneller Baurecht erlangt wird. Und wir setzen den Dialog mit den Akteuren im Ruhrgebiete intensiv fort. Nur gemeinsam können wir die Zukunft der Wasserstraßen im Ruhrgebiet nachhaltig und effizient gestalten."

Prof. Dr. Witte, Präsident der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt: „Die noch schnellere Planung und konsequente Umsetzung der Baumaßnahmen im Westdeutschen Kanalnetz haben für uns höchste Priorität. Neue Beschleunigungsmöglichkeiten und zusätzliche Ressourcen werden den entsprechenden Schwung bringen. Sie sorgen dafür, dass die Wasserstraßen zukünftig noch stärker als verlässliche Transportwege bereit stehen. Besonders der Wesel-Datteln-Kanal spielt für einen modernen und effizienten Gütertransport eine zentrale und überregionale Rolle.“