Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Untersuchung zur Längsverlegung von Hochspannungsleitungen an bzw. in Bundeswasserstraßen

Datum 31.07.2012

Die durch die Bundesregierung beschlossene Energiewende und der damit verbundene Bau von Offshore-Windenergieanlagen erfordern einen bundesweiten Netzausbau, damit der auf See erzeugte Strom zur überörtlichen Energieversorgung genutzt werden kann. Daher hat der Ausbau des Stromnetzes in Deutschland eine herausragende und zeitkritische Bedeutung. Da die Genehmigung von Hochspannungsleitungen über Land häufig auf örtlichen Widerstand stößt, war die Frage zu klären, inwieweit Verkehrstrassen - unter anderem auch Wasserstraßen - als geeignete Korridore nutzbar wären. Um dieser Frage gerecht zu werden, hat das BMVBS im November 2011 federführend die Wasser- und Schifffahrtsdirektionen West und Nordwest unter Einbindung der anderen Direktionen und Oberbehörden beauftragt, die Machbarkeit einer Längsverlegung von Hochspannungsleitungen an bzw. in Bundeswasserstraßen zu prüfen. Diese Machbarkeitsstudie liegt nun vor.