Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt

Gehobener technischer Dienst (Beamtenlaufbahn)

Interessante Aufgaben in einem modernen Arbeitsumfeld

Die Nachwuchskräfte für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) durchlaufen einen Vorbereitungsdienst in den Fachrichtungen Bautechnik, Maschinentechnik (Maschinenbau, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Informationstechnik, Schiffbau) oder Vermessung/Geoinformatik. Der Vorbereitungsdienst ist ähnlich einer Traineeausbildung

Die Grundlage für den Vorbereitungsdienst ist die "Verordnung über den Vorbereitungsdienst für den gehobenen technischen Verwaltungsdienst in der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes" vom 14. Dezember 2012.

Ausbildungsziel

Ausbildungsziel ist die Vorbereitung der Beamtinnen und Beamten des gehobenen technischen Verwaltungsdienstes auf komplexe und verantwortungsvolle Aufgaben wie die Leitung eines Außenbezirkes, eines Bauhofes oder die Sachbearbeitung in einem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt.

Voraussetzung, Bewerbung und Termine

Persönliche Voraussetzungen:

  • die gesetzliche Voraussetzungen für die Berufung in das Bundesbeamtenverhältnis gem. § 7 Abs. 1 Bundesbeamtengesetz
  • das Höchstalter zum Beginn des Vorbereitungsdienstes beträgt derzeit 50 Jahre
  • der Nachweis der körperlichen Eignung durch eine amtsärztliche Untersuchung
  • die Vorlage eines polizeilichen Führungszeugnisses
  • der Führerschein und die Bereitschaft zum Führen eines Fahrzeuges.

Fachliche Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Bachelorstudium an einer Hochschule, Universität oder an einer anderen Bildungseinrichtung, die diesen gleichgestellt ist
  • in der Fachrichtung Bautechnik abgeschlossenes Studium Bauingenieurwesen – insbesondere mit der Vertiefung Wasserbau, Grundbau oder konstruktiver Ingenieurbau
  • in der Fachrichtung Maschinentechnik abgeschlossenes Studium Maschinenbau, Elektrotechnik, Nachrichtentechnik, Informationstechnik, Schiffbau etc.
  • in der Fachrichtung Vermessungstechnik / Geoinformatik abgeschlossenes Studium

Der Vorbereitungsdienst beginnt jeweils zum 1. April eines Jahres. Die Stellenausschreibungen werden ab dem 3. Quartal des Vorjahres bei der Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen veröffentlicht. Ausbildungsbehörde ist die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt.

Bewerben Sie sich bitte fristgerecht auf die ausgeschriebenen Stellen über das Elektronische Bewerbungsverfahren.

Sie werden zum Technischen Regierungsoberinspektoranwärter bzw. zur Technischen Regierungsoberinspektoranwärterin im Beamtenverhältnis auf Widerruf ernannt. Der Vorbereitungsdienst dauert 12 Monate.

Die Praktika während der Ausbildung finden in unterschiedlichen Dienststellen der WSV statt und werden durch Lehrgänge ergänzt. Diese werden in dem Aus- und Fortbildung der WSV in Hannover durchgeführt.

Verdienst während des Vorbereitungsdienstes

Während der Anwärterzeit befinden Sie sich im Beamtenverhältnis (auf Widerruf). Daher haben Sie Anspruch auf Dienstbezüge, deren Höhe sich aus dem Eingangsamt (A10) und der familiären Situation ableitet. Zu den Anwärterbezügen gehören der Anwärtergrundbetrag und die Anwärtersonderzuschläge. Daneben werden Familienzuschlag und vermögenswirksame Leistungen gewährt.

Die Grundlage für Ihre Besoldung ist im Bundesbesoldungsgesetz geregelt.

Bei Dienstreisen bzw. Abordnungen werden beim Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen zusätzlich Zuwendungen gemäß Bundesreisekostengesetz und Trennungsgeldverordnung gezahlt. Für Beamtinnen und Beamten werden generell vom Dienstherrn (Bundesrepublik Deutschland) keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt, da keine Versicherungspflicht besteht. Eine Krankenversicherung muss bei einer privaten oder gesetzlichen Krankenkasse abgeschlossen werden. Es werden Beihilfen in Krankheitsfällen gewährt. Nähere Informationen finden Sie im Beamtenversorgungsgesetz.

Die aktuellen Besoldungstabellen können auf der Homepage des Bundesministerium des Innern abgerufen werden.

Laufbahnprüfung

Das Beamtenverhältnis endet mit dem Tag, an dem die Laufbahnprüfung bestanden oder das Nichtbestehen der Wiederholungsprüfung schriftlich bekannt gegeben wird.

nach der Ausbildung

Nach erfolgreich abgeschlossener Anwärterzeit können Sie zur Beamtin oder zum Beamten auf Probe ernannt werden. Ihre Amtsbezeichnung lautet dann: Technischer Regierungsoberinspektor bzw. Technische Regierungsoberinspektorin. Dies entspricht der Besoldungsgruppe A10. Je nach anrechenbaren Vordienstzeiten werden Sie einer (Erfahrungs-) Stufe innerhalb der Besoldungsgruppe zugeordnet. Vordienstzeiten sind Zeiten einer hauptberuflichen Tätigkeit, also keine Ausbildungs- oder Studienzeiten. Die aktuellen Beträge können der Anlage IV zur Bundesbesoldungsordnung A entnommen werden.

Nach Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung können Sie bis zum Endamt der Laufbahn (Besoldungsgruppe A13) aufsteigen. Ämter ab der Besoldungsgruppe A 12 werden nach Ausschreibung und Auswahlverfahren vergeben.